Dringenberg im Juni 2021

Liebe Eltern,

nun schließt sich der Kreis in Dringenberg für mich.
Am 1. August 1987, vor 34 Jahren, begann ich als Lehrerin an der Grundschule in Dringenberg und übernahm eines von zwei ersten Schuljahren. Am 1. August 2002, vor 19 Jahren, trat ich nach Frau Mechthild Pieper die Leitung der Grundschule an und nun, am 1. August 2021, wird der erste Tag „in Rente“ für mich sein.

Ich blicke auf eine sehr erfüllte und abwechslungsreiche Zeit hier in Dringenberg „aufm Dorf aufm Berg“ zurück. In den ganzen Jahren, Jahrzehnten, gab es kaum Tage, an denen ich nicht gern in die Schule gefahren bin, im Gegenteil: Morgens fuhr ich los und freute mich sehr auf die Kinder, den Unterricht und die Arbeit.
Die Unterstützung und das Miteinander mit allen am Schulleben Beteiligten - also Kindern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen und den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - gab mir stets das Gefühl, an der richtigen Stelle zu wirken und zu arbeiten. Der gegenseitige Umgang war geprägt von Achtung, Respekt und Vertrauen.

So entstanden neben der Erarbeitung und der kontinuierlichen Überarbeitung des Schulprogramms und der schuleigenen Lehrpläne viele gemeinsame Projekte, die das Schulleben bereicherten, es zusätzlich lebens- und liebenswert machten, als da waren:

  • das Musical „Der kleine Tag“
  • das Zirkusprojekt mit dem Zirkus Casselli
  • Projektwochen „Wasser“, „Energie bewegt“, „Miniphänomenta“
  • unzählige wunderbare Schulfeste zu Themen wie „Früher und heute“, „Schulfest international“, „Unter Freunden“, …
  • die Besuche des Bischofs Thaddäus Kumalo aus Südafrika
  • sportliche Veranstaltungen, Schulsportfeste, Sponsorenläufe, Sternwanderungen
  • der Besuch und die Pressekonferenz mit Spielern des SC Paderborn und die Besuche des DFB-Mobils
  • die jährlichen Adventsbasare und Nikolausfeiern
  • Theaterbesuche und Schlittenfahren mit allen Kindern der Schule
  • Karnevalsumzüge in Dringenberg und Bad Driburg
  • die Produktion einer Radiosendung für „Liliputz“ vom WDR 5 und das Drehen eines Schulfilms
  • und vieles, vieles mehr.

Ich bin sehr dankbar, dass es mich damals hierher verschlagen hat und ich so viele Jahre mit so vielen netten Menschen einen langen Teil meines Berufslebens, aber auch meines Lebensweges verbringen durfte.

Ab August wird nun Herr Christian Greiner die Grundschule Dringenberg leiten.

Ich denke, auch er wird schnell die Zusammenarbeit aller an der Schulgemeinschaft Beteiligten zu schätzen wissen, denn das ist in Dringenberg schon etwas Besonderes.

Allen wünsche ich von ganzem Herzen, dass die Schule so bald wie möglich die gegenwärtige Situation hinter sich lassen kann und möglichst bald wieder ein Haus des Lernens und Lebens mit Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Freude und fröhlichen Kindern wird.

Sabine Kabiersch-Diekmann

 

Liebe Eltern,

es hat ein wenig länger gedauert, aber nun stehen die Klassengrößen und Klassenleitungen für das nächste Schuljahr 2021/2022 fest.

Klasse 1a: Markus Schulte – 17 Kinder – 1. Stock, „Alte Aula“

Klasse 1b: Bernd Rehrmann - 18 Kinder - 1. Stock „Giebelklasse“

Klasse 2 : Lea Jana Schubert – 21 Kinder – Parterre, langer Flur, 1. Raum links

Klasse 3 : Stefanie Diekmann - 15 Kinder – Parterre, neben dem Büro

Klasse 4a: Alexandra Peitz – 19 Kinder – Parterre, langer Flur, 2. Tür links

Klasse 4b: Margret Pantke – 20 Kinder- Parterre, langer Flur, 3. Tür links

Die Schulleitung wird Herr Dr. Christian Greiner aus Paderborn übernehmen. Er stellt sich zunächst der Schulkonferenz am 16. Juni vor.

Herzliche Grüße

Sabine Kabiersch-Diekmann

 

Liebe Eltern,

wie Sie wahrscheinlich schon den Medien entnommen haben, findet ab Montag, dem 31. Mai 2021, wieder für alle Kinder im Klassenverband Präsenzunterricht statt, wenn im Kreis eine stabile Sieben-Tages-Inzidenz von unter 100 zu verzeichnen ist. Zurzeit ist das im Kreis Höxter der Fall.

Der Unterricht wird unter strikten Hygienevorgaben durchgeführt. Dazu gehören:

  • das Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz im Unterricht,
  • die Durchführung von wöchentlich zwei Lolli-Tests bei den Kindern bzw. Antigen- Schnelltests bei den Beschäftigten der Schule,
  • Einhalten der Regeln Abstand, Hygiene, Lüften,
  • beim Sportunterricht im Freien besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske, in der Sporthalle dagegen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske,
  • die Betreuung der Kinder im Rahmen von 8 bis 1 bzw. Dreizehn Plus kann gemäß Coronabetreuungsverordnung im Rahmen der räumlichen und personellen Kapazitäten unter Beachtung des schulischen Hygienekonzepts wiederaufgenommen werden,
  • Notbetreuung findet nicht mehr statt.

Der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen, dass aufgrund eines denkbaren Wiederanstiegs der Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis über 100 (oder gar über 165) eine erneute Rückkehr in den Wechsel- (oder gar Distanz-) Unterricht nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

Die genauen Rahmenbedingungen für die letzten Schultage können noch nicht festgelegt werden. Informationen hierzu erhalten Sie so bald wie möglich.

Die Stundenpläne erhalten die Kinder im Laufe der nächsten Woche, wobei der Klassenlehrer-/Klassenlehrerinnen-Unterricht so weit wie möglich bestehen bleibt, so dass sich nur wenig ändern wird - also pro Tag etwa 5 bis 6 Unterrichtsstunden.

Das Busunternehmen wird informiert.

Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Kinder

das Kollegium der Grundschule Dringenberg

 

Liebe Eltern,

im Folgenden möchte ich Ihnen die Verfahrensweise bei einer positiven Pooltestung nahebringen, da Ihre Mithilfe von entscheidender Bedeutung ist.

Ihr Kind ist seit längerer Zeit einer festen Lerngruppe (A oder B) zugeordnet und wird an Präsenztagen in der Schule unterrichtet, an Distanztagen lernt es zuhause.

An den Präsenztagen werden die Kinder ab Montag mit dem Lolli-Test getestet. Die Tests werden als Pooltest aller Kinder der Lerngruppe Ihres Kindes in ein Labor geschickt und dort untersucht. Bis hierhin sind Sie bereits informiert.

Nun das Neue:
Das Labor informiert die Schule im Laufe des Präsenz-/Testtages oder am frühen Morgen des darauffolgenden Distanztages über ein positives Testergebnis eines Pools. Dies bedeutet, dass mindestens ein Kind der Gruppe mit dem Corona-Virus infiziert ist. Es muss dabei nicht selbst erkrankt sein, könnte aber andere Personen anstecken.

Die Eltern der betroffenen Gruppe werden zeitnah von der Schulleitung und/oder der Klassenleitung über dieses positive Ergebnis telefonisch informiert. Daher sollten Sie bitte unbedingt Ihre Erreichbarkeit gewährleisten!

Sie als Eltern müssen nun am Morgen dieses Distanztages eine Zweittestung bei Ihrem Kind vornehmen.

Bis im nun folgenden Nachtestungsverfahren geklärt werden kann, wer genau infiziert ist, müssen alle Kinder dieser Gruppe zunächst zuhause bleiben. Hiervon sind auch die Kinder betroffen, die üblicherweise die Betreuungsgruppe der Schule besuchen.

Die Durchführung der Zweittestung verläuft wie folgt:

Von uns haben Sie bzw. Ihr Kind die notwendigen Testmaterialien für den Zweittest (Einzeltupfer im Röhrchen) erhalten.

1. Die Kinder lutschen am beschriebenen Morgen 30 Sekunden lang an dem entsprechenden Tupfer (dem Lolli).

2. Das Stäbchen wird anschließend zurück in das Röhrchen gegeben und dieses wird verschlossen. Anschließend versehen Sie das Röhrchen bitte mit dem Namen Ihres Kindes.

3. Bitte bringen Sie das Röhrchen bis spätestens um 8.45 Uhr am gleichen Morgen in die Schule und geben Sie dies bitte bei der Schulleitung ab.

Von der Schule aus werden alle Einzelproben aus der positiv getesteten Gruppe erneut in das Labor gebracht und dort ausgewertet. Bitte behalten Sie Ihr Kind zuhause, bis Sie weitere Informationen / Anweisungen durch die Schule und / oder die zuständige Behörde (z. B. das Gesundheitsamt) erhalten.

An dieser Stelle sei bereits darauf hingewiesen, dass bei auftretenden Schwierigkeiten (z. B. die fehlende / verspätete Abgabe des Einzeltupfers; bei einer fehlenden Identifizierung des infizierten Kindes; bei beschädigten Einzeltupfern; bei falscher Anwendung des Tests) in dieser Nachtestung Sie als Eltern verpflichtet sind, auf Ihren Haus- oder Kinderarzt / zuzugehen, damit diese alle dann notwendigen Schritte (u. a. PCR-Test veranlassen, Kontaktpersonen feststellen) einleiten kann. Die Teilnahme am Präsenzunterricht oder an Betreuungsangeboten der Schule ist unter diesen Voraussetzungen erst wieder nach Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Kabiersch-Diekmann

P.S. Weitere Informationen zum Lolli-Test finden Sie auf der Seite des Bildungsportals NRW unter: https://www.schulministerium.nrw.de .
      

                                   

                         

Allgemeine Informationen zum „Lolli-Test“

Liebe Eltern,

direkt nach den Osterferien wurden die Selbsttests der Firma Siemens Healthcare GmbH allen Schulen durch das Land NRW zur Verfügung gestellt, um frühzeitig mögliche Infektionen mit SARS-CoV-2 erkennen zu können und deren Verbreitung zu begrenzen. Dem Ministerium für Schule und Bildung ist bewusst, dass sich diese Tests aufgrund ihrer Handhabung in den Grundschulen und Förderschulen nicht optimal durchführen lassen.

Daher hat das Ministerium parallel zur Beschaffung der aktuell an den Schulen zur Verfügung stehenden Selbsttests, eine altersangemessene, kind- und schulformgerechte Lösung zur Testung auf das Corona-Virus geprüft. Von der Universitätsklinik zu Köln wurde in den vergangenen Monaten ein Testverfahren für den Einsatz für Kinder in größeren Gruppen entwickelt. Dieses Testverfahren steht nun für den Einsatz in den Grund- und Förderschulen bereit.

Das Bundesgesetz zur „Notbremse“ in der Corona-Pandemie vom 22. April 2021 hat als Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie in Schulen u. a. vorgesehen, dass Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden. In NRW finden bereits seit Inkrafttreten der 12. April 2021 zwei Tests pro Woche in den Schulen statt.

Die Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen und Förderschulen werden daher ab dem 10. Mai 2021 mit einem „Lolli-Test“, einem einfachen Speicheltest, zweimal pro Woche in ihrer Lerngruppe auf das Corona-Virus getestet. Die Handhabung des Lolli-Tests ist einfach und altersgerecht: Dabei lutschen die Schülerinnen und Schüler 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer. Die Abstrichtupfer aller Kinder der Lerngruppe werden in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als anonyme Sammelprobe (sog. „Pool“) noch am selben Tag in einem Labor nach der PCR-Methode ausgewertet. Diese Methode sichert ein sehr verlässliches Testergebnis. Zudem kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitig erkannt wird.

  • Was passiert, wenn eine Pool-Testung negativ ist?

Der im Alltag höchst wahrscheinliche Fall einer negativen Pool-Testung bedeutet, dass kein Kind der getesteten Gruppe positiv auf SARS-Cov-2 getestet wurde. In diesem Fall gibt es keine Rückmeldung von Seiten der Schule. Der Wechselunterricht wird in der Ihnen bekannten Form fortgesetzt.

  • Was passiert, wenn eine Pool-Testung positiv ist?

Sollte doch einmal eine positive Pool-Testung auftreten, bedeutet das, dass mindestens eine Person der Pool-Gruppe positiv auf SARS-Cov-2 getestet wurde. In diesem Fall erfolgt durch das Labor eine Meldung an die Schule. Die Schule informiert umgehend die Eltern der betroffenen Kinder über die vereinbarten Meldeketten. In unserem Fall wird es telefonisch über die Schulleitung und/oder die Klassenleitung geschehen. Aus organisatorischen Gründen kann es allerdings vorkommen, dass die Information erst am darauffolgenden Tag morgens vor Schulbeginn erfolgt. Daher bitten wir Sie, die telefonische Erreichbarkeit zu gewährleisten. Über das weitere Vorgehen und die nächsten Schritte in diesem Fall werden Sie in einem gesonderten Schreiben von der Schulleitung informiert. Für den Fall einer notwendigen Zweittestung erhält Ihr Kind rein vorsorglich ein separates Testkid für diese Testung zuhause. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass sich nicht ein einzelnes Kind in der Gruppe offenbaren muss und somit in seinen Persönlichkeitsrechten geschützt ist.

An dieser Stelle sei deutlich darauf hingewiesen, dass bei auftretenden Schwierigkeiten in der Nachtestung die Eltern verpflichtet sind, auf Haus- oder Kinderärzte zuzugehen, damit diese die dann notwendigen Schritte (u. a. PCR-Test veranlassen, Kontaktpersonen feststellen) einleiten können. Die Teilnahme am Präsenzunterricht oder an Betreuungsangeboten der Schule ist in diesem Fall erst wieder nach Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich.

Weitere Informationen zu dem Lolli-Test, u. a. auch Erklärfilme, finden Sie auf den Seiten des Bildungsportals: https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

Dieser einfach und sehr schnell zu handhabende Test hilft uns allen, das Infektionsgeschehen besser einzudämmen und gleichzeitig Ihnen und Ihren Kindern größtmögliche Sicherheit für das Lernen in der Schule zu geben. Damit verbunden eröffnet sich auch der Weg für die Schülerinnen und Schüler sowie für Sie als Eltern für ein Mehr an Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit mit Blick auf den Schulbesuch.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen

die Schulleitung