Auszug aus dem

Schulprogramm der Gemeinschaftsgrundschule Dringenberg

6. überarbeitete Fassung des Schuljahres 2012/2013

I. Schwerpunkte unserer Arbeit:

In unserer gesamten Arbeit verfolgen wir folgende Erziehungsziele:

  • Erziehung zur Selbstständigkeit und zum Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen, der Umwelt und Dingen sowie Erziehung zur Kritikfähigkeit,
  • Die Individualität der einzelnen Kinder erkennen und angemessen darauf reagieren,
  • Erziehung zum sozialen Miteinander, wobei der Lehrer/die Lehrerin, Vorbildfunktion hat und Erziehungsmethoden sowie deren Wirkungsweisen kennt, so dass er/sie die Fähigkeit besitzt, Erziehungssituationen zu reflektieren und sich über Lösungsansätze auch mit Eltern, Kollegen, Kindern und Fachleuten zu verständigen,
  • Chancen zur Erziehung wahrnehmen, Empathiefähigkeit entwickeln, ein Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler aufbauen, wobei beispielsweise auch gemeinsame Regeln und Rituale zum Aufbau von Selbst- und Sachkompetenz genutzt werden.

Bildung ohne Erziehung ist nicht möglich

Daher erwarten wir von einem Schulkind, dass es sich bemüht:

  • anderen zuzuhören,
  • auf andere Rücksicht zu nehmen und höflich zueinander zu sein,
  • sich an verabredete Regeln zu halten,
  • seine Hausaufgaben regelmäßig und ordentlich zu erledigen,
  • seinen Tornister in Ordnung zu halten und mit Arbeitsmaterialien pfleglich umzugehen.

II. Was ist guter Unterricht?

  • Schaffung einer positiven Lernatmosphäre
  • Hinführung zu kooperativen, selbständigem Lernen
  • Orientierung an den Lehrplänen
  • Einbeziehung der Lebenswirklichkeit der Schüler in den Unterricht
  • Wechselnde Sozial- und Arbeitsformen
  • Situationen für entdeckendes Lernen schaffen
  • Transparente Leistungsbeurteilung – Bewertet werden die mündliche und schriftliche Mitarbeit im Unterricht, Disziplin und persönlicher Einsatz in allen Fächern.
  • Bereitstellung und Einsatz von passenden Arbeitsmitteln und Medien
  • Differenzierte Unterrichtsgestaltung

Wir orientieren uns bei unserer Arbeit

  • am heimatkundlichen Bereich
  • an den Prinzipien einer bewegten Schule und einer Schule in Bewegung
  • an den Prinzipien einer offenen Schule, die am Leben des Dorfes und der Kirche teilnimmt und es mitgestaltet.

III. Schule in Bewegung - Bewegte Schule

Lehrer und Kinder bewegen sich nach außen,

  • indem sie Veranstaltungen des ganzen Dorfes mitgestalten und daran teilnehmen,
  • indem sie Veranstaltungen ausrichten, an denen die Dorfbevölkerung teilnehmen kann,
  • indem sie das weitere Schulumfeld nutzen, um Erfahrungen zu sammeln und Lernen praxisnah zu gestalten.
  • indem sie an regionalen Wettbewerben teilnehmen, um ihre Arbeit darzustellen,
  • indem sie Theateraufführungen und Ausstellungen besuchen,
  • indem sie Wanderfahrten und Ausflüge durchführen,
  • indem sie mit Angeboten der Gemeinde und der Sportvereine kooperieren.

Bewegung in der Schule findet statt:

  • indem in den Schuljahren 1 bis 4 zum Teil fächerübergreifend gearbeitet wird,
  • indem jahrgangsübergreifende Projekte (Projekttage) durchgeführt werden,
  • indem die Kinder das große und vielseitige Schulgelände intensiv nutzen können,
  • indem im Unterricht Bewegungspausen eingeplant und durchgeführt werden,
  • indem Eltern, Kinder und Lehrerinnen viele gemeinsame Absprachen und Vereinbarungen treffen,
  • indem die Kinder Materialien in den Klassen vorfinden, die ihnen während freier Phasen Möglichkeiten für Bewegungen eröffnen,
  • indem wöchentlich 3 Sportstunden fest im Stundenplan verankert sind,
  • indem die Schule Arbeitsgemeinschaften im Sinne eines Förderkonzeptes für Musik (Flöten) und Basketball anbietet,
  • indem Lehrerinnen Fort- und Weiterbildungen initiieren und an ihnen teilnehmen,
  • indem Lehrerinnen außerschulische Experten aufsuchen, um deren Erfahrungen und Erkenntnisse in den Lehrprozess zu integrieren, zu nutzen und im Interesse der Kinder gezielt anzuwenden,
  • indem Lehrerinnen gegebenenfalls Hausbesuche machen, um eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu gewährleisten.

Im Februar 2011 erarbeiteten die Kinder der Klasse 3 und der Klasse 4 selbstständig Regeln für unsere Schule. In einem intensiven Auswahlverfahren einigten sich die Kinder schließlich auf folgende neun Schulregeln:

  • Sei nett zu anderen Kindern. den Lehrern. Besuchern. Nachbarn. Tieren und Pflanzen!
  • Gehe gut mit dem Schuleigentum und den Privatsachen um!
  • Verlasse das Schulgelände nicht!
  • Klettere nur auf den vorgesehenen Klettergerüsten!
  • Halte Ordnung! Müll kommt in den Mülleimer!
  • Verlasse die Toiletten sauber und wasche deine Hände!
  • Bleibe bei matschigem Boden auf dem Schulhof und den befestigten Wegen!
  • Der Letzte macht die Tür zu!
  • Schneebälle aus frischem Schnee dürfen nur auf dem Bolzplatz geworfen werden!